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Was ist der Mensch? These, Antithese, Auflösung Der Mensch ist ein „biologisch unangepasstes Wesen". Aufgrund seiner Instinkte ist er in freier Natur nicht lebensfähig. Er muss im Gegensatz zum Tier, das in eine ihm entsprechende Umwelt hineingeboren wird, sich durch geistige und körperliche Tätigkeit erst eine Umwelt schaffen, in der er lebensfähig ist.
Nach den Gesetzen der Evolution ist das Entstehen eines „biologisch unangepassten Wesens" schlechterdings unmöglich. Nach diesem Gesetz überlebt jeweils das an seine Umwelt angepasste und nicht das unangepasste Wesen.
Der Mensch bzw. sein Vorfahr entstand nach den Gesetzen der Evolution durch Mutation und Selektion als biologisch angepasstes Wesen in einer seinen vererbbaren Verhaltensweisen, seinem Körperbau und seinen Körperfunktionen entsprechenden Umwelt vor ca. 2 000 000 Jahren, wahrscheinlich in Afrika. Der Mensch wurde durch für ihn nachteilige Veränderungen der natürlichen Umwelt, hervorgerufen durch Klimaänderungen vor und während der Eiszeiten, zum unangepassten biologischen Wesen, da eine Anpassung des Körpers und seiner Verhaltensweisen an die veränderten Umweltbedingungen nicht stattgefunden hat. *)
*) Beginn der Eiszeiten vor r.d. 1 000 000 Jahren; Ende vor r.d. 10 000 Jahren.
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