Eine weitere Arbeit von Alfred Lefelder beschreibt seine Erlebnisse als 11/12- jährigen Jungen im Jahre 1945

Der Treck nach Westen

Der Treck nach Westen

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Der Autor: Alfred Lefelder

Hier einige Worte zu meiner Arbeit:

Ich habe weder Philosophie noch etwas Ähnliches studiert. Das mag ein großer Nachteil sein. Es hatte aber auch einen Vorteil. Z.B. war ich nicht "betriebsblind".
In vielen Jahren habe ich eine Theorie von der Entwicklung des Menschen und seiner Gesellschaften entworfen, die vielleicht ganz nützlich sein könnte.
Es ist keine wissenschaftliche Arbeit im herkömmlichen Sinne, dazu fehlten mir die Möglichkeiten, da ich die Beschäftigung mit der Philosophie und anderen Dingen, nur in meiner Feizeit betreiben konnte. Denn ich bin Diplom-Ingenieur für Hochbau und jetzt mit 70 Jahren Rentner. Aber ich denke doch, dass meine Abhandlung ein neues gutes Erklärungsprinzip abgibt und als Grundlage weiterer Forschung dienen kann.
Erlauben Sie mir bitte noch einige Bemerkungen zu meiner Abhandlung. Die bekannten Theorien, die menschliche Motivstrukturen erklären sollen, reichten mir nicht aus. Außerdem bieten diese Todes- Lebens- Aggressions- und andere Triebe, einschließlich ihrer sublimierten Erscheinungsformen, kaum Möglichkeiten für weitere wissenschaftliche Forschungen. Aus diesem Grund habe ich die Regelungssysteme entworfen, um die Motive menschlichen Handelns besser zu verstehen.
Meine Theorie ist meiner Meinung nach nicht nur ein gutes Erklärungsprinzip, sie könnte, auch für den Bereich der Regelungssysteme, eine Grundlage weiterer Forschungen sein. Mit dem Instrumentarium moderner Hirnforschung, mit dem man aktivierte Hirnteile sichtbar machen kann, könnte es möglich sein, die wichtigsten Regelungen nachzuweisen.(Bei einer solchen Versuchsanordnung wäre ich gerne dabei.)

Zu den Triebtheorien möchte ich noch anmerken, dass dies keine Theorien in wissenschaftlichem Sinne sind. Es sind bestenfalls Spekulationen. Sofern man das Begriffebilden in Kant´schem Sinne betreibt, wird man leicht feststellen, das z.B. "Aggressionstrieb", ein rein spekulativer Begriff ist, der keinesfalls auf die direkte Anschauung zurückführbar ist.
Das es heute noch keine allgemein anerkannte Theorie über die humane Entwicklung, sondern viele Variationen gibt, liegt m.E. daran, dass die meisten Erklärungsprinzipien den Zusammenhang zwischen Erdgeschichte und den Ergebnissen neuerer anthropologischer Feldforschung, ebenso wie die Bevölkerungszunahme, nur unzureichend berücksichtigt haben.
Nun ist es auch nicht leicht sich vorzustellen, so wie ich es tue und die anthropologische Feldforschung auch nachweist, dass die ersten Hominiden, zeitlich weit vor den Eiszeiten, wahrscheinlich in einer ökologischen Nische, ihren Lebensraum fanden. Diese kleinen, zwergwüchsigen, zierlichen, pelzlosen Wesen, ohne wirksame körpereigene Angriffs- und Abwehreinrichtungen, müssen in einer entsprechenden Umwelt lebensfähig gewesen sein. Und bereits hier entstand der den damaligen Verhältnissen entsprechende erbgenetischer Code (Gene), mit dem wir uns heute, in einer anderen Umwelt, so oft herumplagen müssen. Auch wird es für viele schwer verständlich sein, dass der Mensch nicht aus freien Stücken die humane Entwicklung begann, sondern durch Umweltveränderungen dazu gezwungen wurde.
So wird die "Krone der Schöpfung" wohl weiter globalisieren, bis auch der letzte Arbeitnehmer, in weltweitem Wettbewerb, dank Bevölkerungszunahme und Zinswirtschaft, seine Arbeitskraft, für eine Hand voll Reis pro Tag, verkaufen muss. Und das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär wird man doch den Hungernden dieser Welt nicht mehr erzählen wollen.

Alfred Lefelder
 

 © Copyright Thorsten Lefelder 2007

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